Der Heimatverein Lockwitz e.V. lädt am 8. November wieder in die SRH-Oberschule in Dresden-Lockwitz ein. Die traditionelle Reihe „Lockwitzer Heimatgeschichten“ bietet diesmal wieder drei verschiedene Themen an.
Am 8. November 2024 um 17:30 Uhr veranstaltet der Heimatverein Lockwitz in der Aula der SRH-Oberschule Dresden, Urnenstraße 22 wieder ein abwechslungsreiches Programm. Den Auftakt in der Reihe „Lockwitzer Heimatgeschichten“ macht Journalist und Heimatforscher Matthias Schildbach, der anlässlich des 125. Todestags über Dr. Friedrich Theile berichten wir. Der Arzt und Revolutionär hat sich viele Verdienst um unseren Heimatort erworben. Die Restaurierung seines Grabes auf dem Friedhof in Lockwitz war eines der erste Projekte des Heimatvereins Lockwitz.
Weiter geht es mit einem weniger schönen Jubiläum. Vor 30 Jahren schloss die Kelterei Lockwitzgrund endgültig ihre Pforten und lebt heute nur noch als Saft-Marke fort. Über die wechselhafte Geschichte und Anekdoten in Zusammenhang mit der Kelterei berichtet Dr. Peter Großer. Auch der diesjährige Heimatkalender behandelt dieses Thema.
Den Schlusspunkt setzt Matthias Daberstiel, der sich mit der Brauerei und Brennerei-Geschichte und den Gaststätten in Lockwitz beschäftigt hat. Wussten Sie, dass der Lockwitzer früher keine Herkunftsbezeichnung sondern ein Schnaps war? Auch die Lockwitzer Kelterei stellte eine Reihe „geistiger Getränke“ her.
Die Veranstaltung ist wieder mit freiem Eintritt, um Spenden wird gebeten. Wir freuen uns, Sie bei den „Lockwitzer Heimatgeschichten“ zu begrüßen. Einlass ist ab 17:00 Uhr.


Das Rittergut wollte im größeren Stil Bier brauen, aber das Wasser fehlte.
Man grub einen Gang Richtung Krähenhütte, brachte aber wenig Wasser.
Den Gang haben wir etwa 1968 noch bis zum Mausoleum begehen können.
Später hat man den Eingang verschlossen.
Lieber Herr Fischer,
sehr spannend. Danke.
Viele Grüße
Matthias Daberstiel
Wasser für das Rittergut
Ich bin Jahrgang 1953 und habe bis 1965 in Altlockwitz 4d gewohnt. Mein Vater
hatte dieses Gebäude als Neubauer (Bodenreform) übernommen. Vor dem Krieg
war er nach seiner Ausbildung beim Baron von Kapp-herr auf dem Gut tätig. Deshalb
kenne ich das Gut und Umgebung sehr gut. Zu dem Gang für die Wasserversorgung habe ich folgend Erinnerungen: Es gab am Weg zur Grabstätte ungefähr auf halber Strecke von der rechten Waldecke ein Forsthaus. Dort wohnte Herr Schindlauer (Name nach Gedächtnis, muss nicht stimmen). Im Forsthaus bin ich aber auch mal als kleiner Junge gewesen. Der Weg zur Krähenhütte ( von der Ecke Am Viertelacker/ Am Krähenhügel) war mit Obstbäumen gesäumt. Auf halber Distanz war neben dem Weg links ein gemauertes Objekt/ziemlich groß im Boden eingelassen. Heute vermute ich eine Zisterne. Diese war bis zur Hälfte mit Hausmüll gefüllt. Auch im Schlossgarten
war ein ähnliches Objekt am Rand/Mauer zur Kirschwiese vorhanden. Ich habe auch noch die Ruine der Brennerei auf dem Gutsgelände gegenüber dem Wohnhaus des Gärtners/Heute Altlockwitz 20 gesehen. Dort ging der Weg zur Lockwitztalstraße vorbei. Das kleine Gässchen gibt es leider heute nicht mehr.
Grüße an alle Lockwitzer
PS. Habe noch Bilder und werde diese zur Überlassung an den Heimatverein vorbereiten.
Gerücht aus alter Zeit: „Vom Schloss Lockwitz geht ein unterirtischer Gang zur
Burg Dohna“ Das wird wohl der oben genannte Gang für die H2O-Versorgung gewesen sein.
Lieber Herr Klimmer,
danke für diese wertvolen Erinnerungen. Ich werde zu Ihnen Kontakt aufnehmen. Bilder sind höchst willkommen.
Diese Wasserverbindung ist sicher durch die Bauarbeiten am Krähenhügel wegen des Autobahnzubringers endgültig verloren gegangen.
Viele Grüße
Mathias Daberstiel
Vorstand Heimatverein