Lockwitzer Heimatgeschichten: Baukultur, Spionage und Postgeschichte

Der Heimatverein Lockwitz e. V. lädt am 6. November 2026 wieder in die SRH-Oberschule in Dresden-Lockwitz ein. Die traditionelle Reihe „Lockwitzer Heimatgeschichten“ bietet diesmal drei unterschiedliche Blicke auf die Geschichte unseres Heimatortes.

Am Freitag, dem 6. November, erwartet Sie ab 17:30 Uhr in der Aula der SRH-Oberschule Dresden ein abwechslungsreiches Programm. Den Auftakt macht Dr. Peter Großer mit seinem Vortrag „Baukultur in Lockwitz – Gestern und heute“. Das Bauen hat sich in den letzten Jahrhunderten ständig verändert. Auch in Lockwitz. Was heute verboten ist, war früher normal oder einfach nur anders. Ein Blick auf die Gebäude unseres Ortes zeigt, wie sich Bauweisen und Vorstellungen vom Wohnen gewandelt haben.

Spionage für die CIA in Lockwitz

Weiter geht es mit einem bewegenden Kapitel der Lockwitzer Geschichte. Unter dem Titel „Von Lockwitz nach Moskau“ berichtet Dr. Bert Pampel, Leiter der Dokumentationsstelle der Stiftung Sächsischer Gedenkstätten über seine Forschungen zu der Gruppe um den Lockwitzer Heinz Domaschke, der 1951 in Moskau wegen Spionage hingerichtet wurde. Erkenntnisse aus Archiven geben spannende Einblicke in die Zeit der 50er Jahre und spannende Erkenntnisse zur Gruppe mit dem Decknamen „Line“.

Den Schlusspunkt setzt Matthias Daberstiel mit „Sie haben Post! – Vom Postillion zur E-Mail“. Was heute Sekunden dauert, brauchte früher mehrere Tage. Der Vortrag führt zu den Anfängen von Post, Telegraphie und Telefon in unserer Heimat und erzählt davon, wie Nachrichten ihren Weg immer schneller zu den Menschen fanden.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Einlass ist ab 17 Uhr, der Eingang zur Aula befindet sich am Hänichenweg. Die Veranstaltung endet gegen 20:00 Uhr. Auch der Heimatkalender 2027 ist dort zu erwerben.

Wir freuen uns, Sie bei den „Lockwitzer Heimatgeschichten“ zu begrüßen!

Bilder: Archiv Heimatverein Lockwitz, Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Peter Jäschke

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